Nach dem US-Wahlbeben: Trump schimpft über Auszählung in Alaska – Newsom kippt hunderte Todesurteile
Nach der historischen Niederlage der Republikaner bei den Kongresswahlen (Midterms) kommt in den Vereinigten Staaten keine Ruhe auf. US-Präsident Donald Trump sorgt aktuell vor allem im US-Bundesstaat Alaska für Schlagzeilen, wo das Rennen um einen Senatssitz nach wie vor extrem knapp ist. Da dort zwei Kandidaten mit demselben Nachnamen (Dan Sullivan) antreten, tobt ein heftiger Streit. Trump kritisierte die Auszählung scharf und forderte auf seiner Online-Plattform, die Stimmverteilung zugunsten seines Parteifreundes anzupassen. Eine zuvor von der Regierung angestrengte Klage, um die Beglaubigung des Ergebnisses vorsorglich zu blockieren, war von einer Bundesrichterin abgewiesen worden.
Parallel dazu sorgt Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom für Aufsehen: Er hat angekündigt, sämtliche 548 noch ausstehenden Todesurteile in seinem Bundesstaat in lebenslange Haftstrafen umzuwandeln. In einem offiziellen Schreiben an die Bevölkerung kritisierte Newsom die Praxis der Höchststrafe scharf. Beobachter werten diesen Schritt auch als markantes politisches Signal im Vorfeld der anstehenden Machtkämpfe in Washington.
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